Markieren und Kerben mit Plasma

Markieren mit Plasma erzeugt eine Verfärbung der Oberfläche und verdampft eine dünne Schicht des Materials. Kerben wird mit höherer Amperezahl durchgeführt und dringt sehr viel tiefer ins Material ein. Der Vorteil beim Markieren und Kerben mit Plasma ist, dass sie mit ein und derselben Plasmaeinheit durchgeführt werden können.

Zum Markieren mit Plasma wechselt die Plasmaeinheit automatisch zu Argon-Gas, um ein optimales Markierbild zu erzielen. Die Stromstärke kann erhöht oder verringert werden, um die Sichtbarkeit auf dem Material einzustellen. Wird die Stromstärke erhöht, ist die Markierung auch nach dem Strahlen, Verzinken und Lackieren sichtbar. Die Markiergeschwindigkeit ist abhängig von der Tiefe der Markierung, kann aber bis zu 7,5m/min (24-1/2ft./min) erreichen und wird meist dazu verwendet, Markierungen mit einer Tiefe von 0,4 Millimetern zu hinterlassen.

Kerben mit Plasma verursacht tiefere Markierungen, als das Markieren mit Plasma, da das Kerben mit Druckluft oder Stickstoff durchgeführt wird. Neben der Tatsache, dass die Markierung tiefer reicht, ist ein weiterer Vorteil des Kerbens, dass der Verschleiß wesentlich geringer ist, und da kein Argon-Gas verwendet wird, sind weder ein Gaswechsel, noch eine Gasversorgung notwendig.

 

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